Augmented Reality und Virtual Reality. Die Zukunft im Verkauf?

By 26. Oktober 2019 November 1st, 2019 BLOG, E-COMMERCE, MARKETING & SOCIAL

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AR & VR. Die Zukunft im Verkauf?

Sowohl der Bereich der Virtual Reality (VR) als auch der Augmented Reality (AR) unterlagen in den letzten Jahren tiefgreifenden Veränderungen, beide Felder haben sich technologisch enorm weiterentwickelt. Die Gründe hierfür sind neben verbesserter Hardware wie leistungsstärkeren Prozessoren und Grafikkarten schnellere Internetverbindungen und neue Möglichkeiten in der Softwareentwicklung.

Bevor wir aber auf konkrete Produkte und die damit verbundenen Möglichkeiten für die private und industrielle Nutzung zu sprechen kommen, widmen wir uns der Frage danach, wodurch sich die beiden Technologien unterscheiden.

Egal, ob Sie sich nun mit VR, AR oder beidem beschäftigen, bei beiden kann man davon ausgehen, dass sie uns in den nächsten Jahrzehnten noch einige Innovationen in fast allen Bereichen unseres Lebens bringen werden.

Was sind Augmented Reality und Virtual Reality überhaupt?

Virtual Reality (VR):
VR-Technologien sind künstlich geschaffene Welten. Sie ermöglichen es dem Nutzer, eine virtuelle 3D Welt zu erleben, in der er sich frei bewegen und mit der er häufig sogar interagieren kann. Dabei nimmt der Nutzer seine reale Umgebung nicht mehr wahr. Häufig handelt es sich bei den Anwendungen um einfache 360-Grad-Bilder oder 360-Grad-Videos, die heutzutage schon sehr einfach und von jedermann aufgenommen werden können. Es kann sich aber auch um komplexe VR-Spiele oder aber Anwendungen in der Automobilindustrie oder Medizintechnik handeln.

Augmented Reality (AR):
Mit AR hingegen sind Techniken gemeint, die die reale Wahrnehmung des Nutzers mit zusätzlichen Informationen, beispielsweise Texten, Animationen, Bildern und Grafiken ergänzen. Die reale Welt wird also mit virtuellem Content angereichert. Beispiele für diese Art von Technologie sind Hilfen zur Einrichtungsplanung, die es uns ermöglichen, Möbelstücke virtuell in der eigenen Wohnung zu platzieren und hin- und herzuschieben, oder Sightseeing Guides, die uns Informationen zu Sehenswürdigkeiten präsentieren.

Welche Möglichkeiten bieten VR und AR?

360-Grad-Bilder sind inzwischen schon Standard und in den Alltag der meisten von uns fest verankert; man denke nur an Google Street View oder an 3D Bilder von Immobilien.

 

Aber auch für die Spieleindustrie bietet VR ganz neue Möglichkeiten. In sogenannten VR Games, die von immer schnelleren Computern und besserer Hard- und Software profitieren, können sich die Spieler ungehindert in einer 3D Welt bewegen und beispielsweise durch Städte laufen, Berge besteigen oder Achterbahn fahren. Da der Spieler vollkommen in die künstliche Welt abtaucht und nichts mehr von seiner realen Umgebung sieht, ist die Bindung an das Erlebte in der virtuellen Welt sehr eng. Der Spieler sieht und hört also nicht nur, was in der künstlichen Welt um ihn herum geschieht, sondern durchlebt auch emotionale und körperliche Empfindungen wie Angst oder Aufregung.

 

VR ist aber nicht nur Spielerei, sondern entwickelt immer mehr auch einen Nutzen für verschiedene Industriezweige. Hier werden die Produkte stets eng am Bedarf der jeweiligen Branche bzw. des jeweiligen Unternehmens entwickelt. Dabei kann es sich etwa um Smart-Home-Produkte handeln, aber auch um Simulatoren für Trainingszwecke oder virtuelle Produktpräsentationen für die Nutzung auf Messen oder Events. Die Möglichkeiten sind also vielfältig.

 

Der Unterschied zwischen beiden Technologien ist also, dass der VR-Nutzer vollkommen in die künstliche Welt eintaucht und das Gefühl hat, vor Ort zu sein, während der AR-Nutzer virtuelle Elemente in seiner realen Umgebung wahrnimmt.

Kennzahlen und Statistiken

2022 bis zu 39,2 Millionen VR Geräte

Laut einer Studie von Statista ist der geschätzte weltweite Absatz von AR und VR in den letzten Jahren stark gestiegen und wird noch weiter steigen. So betrug der jährliche Absatz in AR 2018 noch 0,8 Millionen Geräte und wird 2022 schätzungsweise schon 26,7 Millionen betragen. Der VR-Bereich ist noch stärker im Kommen. 2018 wurde hier ein weltweiter Absatz von 8,1 Millionen Geräten erreicht, 2022 sollen es schon 39,2 Millionen sein. (https://de.statista.com/infografik/15313/geschaetzter-weltweiter-absatz-von-augmented-und-virtual-reality-geraeten/)

21% der Konsumenten an VR interessiert

Eine Umfrage von Statista in Deutschland 2019 beschäftigte sich mit dem Interesse der Deutschen an VR-Brillen. Rund 10 Prozent der Befragten gaben an, bereits eine eigene VR-Brille zu besitzen. 32 Prozent haben eine VR-Brille bereits mindestens einmal ausprobiert und 21 Prozent geben an, sich vorstellen zu können, einmal eine solche Brille zu benutzen. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/438899/umfrage/umfrage-zum-interesse-an-virtual-reality-brillen-in-deutschland/)

Die genannten Zahlen zeigen ganz deutlich das marktwirtschaftliche Potential beider Technologien und die jetzt schon recht hohe Nachfrage in der Bevölkerung.

Was bietet die Zukunft?

VR und AR sind seit Jahren im Kommen, ein entscheidender Nachteil für die Kaufentscheidung der Konsumenten aber ist, dass VR-Brillen noch recht teuer und nicht für jeden erschwinglich sind. Google hat daher versucht, die Brillen für die breite Masse zugänglich zu machen. Für die Nutzung braucht man nur ein Smartphone, die günstige, aus Pappe hergestellte VR-Brille und die passende App.

 

AR hat gegenüber VR den entscheidenden Vorteil, dass man nur ein Smartphone benötigt und keine weiteres Zubehör wie eine Brille oder ein Headset. Unternehmen wie IKEA verwenden AR bereits. So können die Kunden Möbelstücke vor dem Kauf virtuell in den eigenen vier Wänden platzieren. In der Modeindustrie erleichtert das virtuelle Anprobieren von Modeartikeln den Konsumenten die Kaufentscheidung.

IKEA

Das beste Beispiel für eine gelungene E-Commerce und Augmented Reality Kombination ist die App: IKEA Place. Schon im damaligen IKEA Katalog konnte man die ersten Erfahrungen mit VR und AR machen. Sehr gekonnt und gelungen.

AMAZONE

Aber auch AMAZONE bietet bereits ein sehr gutes Anwendungsbeispiel in seiner App. Produkte aus Amazone einfach und unkompliziert in den Raum projizieren. Amazone möchte hier auch weiter gehen, gerade im Fashion-Bereich.

DELUXE

Auch DULUX zeigt wie man virtuell Wände streichen kann. Augmented Reality ist hier sinnvoll eingesetzt. Handy einsetzen, Kamera positionieren, Farbe wählen und fertig. Gerade marketingtechnisch macht es Sinn, da DULUX auch auf das Teilen mit Freunden setzt.

Kurz gesagt, die Zukunft birgt eine virtuelle Revolution vor dem Hintergrund, dass der Verkauf immer stärker online vonstatten gehen wird. VR und AR sind dabei optimale Mittel zum Zweck in der Produktpräsentation und im Verkauf.





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