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Augmented Reality und Virtual Reality. Die Zukunft im Verkauf?

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AR & VR. Die Zukunft im Verkauf?

Sowohl der Bereich der Virtual Reality (VR) als auch der Augmented Reality (AR) unterlagen in den letzten Jahren tiefgreifenden Veränderungen, beide Felder haben sich technologisch enorm weiterentwickelt. Die Gründe hierfür sind neben verbesserter Hardware wie leistungsstärkeren Prozessoren und Grafikkarten schnellere Internetverbindungen und neue Möglichkeiten in der Softwareentwicklung.

Bevor wir aber auf konkrete Produkte und die damit verbundenen Möglichkeiten für die private und industrielle Nutzung zu sprechen kommen, widmen wir uns der Frage danach, wodurch sich die beiden Technologien unterscheiden.

Egal, ob Sie sich nun mit VR, AR oder beidem beschäftigen, bei beiden kann man davon ausgehen, dass sie uns in den nächsten Jahrzehnten noch einige Innovationen in fast allen Bereichen unseres Lebens bringen werden.

Was sind Augmented Reality und Virtual Reality überhaupt?

Virtual Reality (VR):
VR-Technologien sind künstlich geschaffene Welten. Sie ermöglichen es dem Nutzer, eine virtuelle 3D Welt zu erleben, in der er sich frei bewegen und mit der er häufig sogar interagieren kann. Dabei nimmt der Nutzer seine reale Umgebung nicht mehr wahr. Häufig handelt es sich bei den Anwendungen um einfache 360-Grad-Bilder oder 360-Grad-Videos, die heutzutage schon sehr einfach und von jedermann aufgenommen werden können. Es kann sich aber auch um komplexe VR-Spiele oder aber Anwendungen in der Automobilindustrie oder Medizintechnik handeln.

Augmented Reality (AR):
Mit AR hingegen sind Techniken gemeint, die die reale Wahrnehmung des Nutzers mit zusätzlichen Informationen, beispielsweise Texten, Animationen, Bildern und Grafiken ergänzen. Die reale Welt wird also mit virtuellem Content angereichert. Beispiele für diese Art von Technologie sind Hilfen zur Einrichtungsplanung, die es uns ermöglichen, Möbelstücke virtuell in der eigenen Wohnung zu platzieren und hin- und herzuschieben, oder Sightseeing Guides, die uns Informationen zu Sehenswürdigkeiten präsentieren.

Welche Möglichkeiten bieten VR und AR?

360-Grad-Bilder sind inzwischen schon Standard und in den Alltag der meisten von uns fest verankert; man denke nur an Google Street View oder an 3D Bilder von Immobilien.

 

Aber auch für die Spieleindustrie bietet VR ganz neue Möglichkeiten. In sogenannten VR Games, die von immer schnelleren Computern und besserer Hard- und Software profitieren, können sich die Spieler ungehindert in einer 3D Welt bewegen und beispielsweise durch Städte laufen, Berge besteigen oder Achterbahn fahren. Da der Spieler vollkommen in die künstliche Welt abtaucht und nichts mehr von seiner realen Umgebung sieht, ist die Bindung an das Erlebte in der virtuellen Welt sehr eng. Der Spieler sieht und hört also nicht nur, was in der künstlichen Welt um ihn herum geschieht, sondern durchlebt auch emotionale und körperliche Empfindungen wie Angst oder Aufregung.

 

VR ist aber nicht nur Spielerei, sondern entwickelt immer mehr auch einen Nutzen für verschiedene Industriezweige. Hier werden die Produkte stets eng am Bedarf der jeweiligen Branche bzw. des jeweiligen Unternehmens entwickelt. Dabei kann es sich etwa um Smart-Home-Produkte handeln, aber auch um Simulatoren für Trainingszwecke oder virtuelle Produktpräsentationen für die Nutzung auf Messen oder Events. Die Möglichkeiten sind also vielfältig.

 

Der Unterschied zwischen beiden Technologien ist also, dass der VR-Nutzer vollkommen in die künstliche Welt eintaucht und das Gefühl hat, vor Ort zu sein, während der AR-Nutzer virtuelle Elemente in seiner realen Umgebung wahrnimmt.

Kennzahlen und Statistiken

2022 bis zu 39,2 Millionen VR Geräte

Laut einer Studie von Statista ist der geschätzte weltweite Absatz von AR und VR in den letzten Jahren stark gestiegen und wird noch weiter steigen. So betrug der jährliche Absatz in AR 2018 noch 0,8 Millionen Geräte und wird 2022 schätzungsweise schon 26,7 Millionen betragen. Der VR-Bereich ist noch stärker im Kommen. 2018 wurde hier ein weltweiter Absatz von 8,1 Millionen Geräten erreicht, 2022 sollen es schon 39,2 Millionen sein. (https://de.statista.com/infografik/15313/geschaetzter-weltweiter-absatz-von-augmented-und-virtual-reality-geraeten/)

21% der Konsumenten an VR interessiert

Eine Umfrage von Statista in Deutschland 2019 beschäftigte sich mit dem Interesse der Deutschen an VR-Brillen. Rund 10 Prozent der Befragten gaben an, bereits eine eigene VR-Brille zu besitzen. 32 Prozent haben eine VR-Brille bereits mindestens einmal ausprobiert und 21 Prozent geben an, sich vorstellen zu können, einmal eine solche Brille zu benutzen. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/438899/umfrage/umfrage-zum-interesse-an-virtual-reality-brillen-in-deutschland/)

Die genannten Zahlen zeigen ganz deutlich das marktwirtschaftliche Potential beider Technologien und die jetzt schon recht hohe Nachfrage in der Bevölkerung.

Was bietet die Zukunft?

VR und AR sind seit Jahren im Kommen, ein entscheidender Nachteil für die Kaufentscheidung der Konsumenten aber ist, dass VR-Brillen noch recht teuer und nicht für jeden erschwinglich sind. Google hat daher versucht, die Brillen für die breite Masse zugänglich zu machen. Für die Nutzung braucht man nur ein Smartphone, die günstige, aus Pappe hergestellte VR-Brille und die passende App.

 

AR hat gegenüber VR den entscheidenden Vorteil, dass man nur ein Smartphone benötigt und keine weiteres Zubehör wie eine Brille oder ein Headset. Unternehmen wie IKEA verwenden AR bereits. So können die Kunden Möbelstücke vor dem Kauf virtuell in den eigenen vier Wänden platzieren. In der Modeindustrie erleichtert das virtuelle Anprobieren von Modeartikeln den Konsumenten die Kaufentscheidung.

IKEA

Das beste Beispiel für eine gelungene E-Commerce und Augmented Reality Kombination ist die App: IKEA Place. Schon im damaligen IKEA Katalog konnte man die ersten Erfahrungen mit VR und AR machen. Sehr gekonnt und gelungen.

AMAZONE

Aber auch AMAZONE bietet bereits ein sehr gutes Anwendungsbeispiel in seiner App. Produkte aus Amazone einfach und unkompliziert in den Raum projizieren. Amazone möchte hier auch weiter gehen, gerade im Fashion-Bereich.

DELUXE

Auch DULUX zeigt wie man virtuell Wände streichen kann. Augmented Reality ist hier sinnvoll eingesetzt. Handy einsetzen, Kamera positionieren, Farbe wählen und fertig. Gerade marketingtechnisch macht es Sinn, da DULUX auch auf das Teilen mit Freunden setzt.

Kurz gesagt, die Zukunft birgt eine virtuelle Revolution vor dem Hintergrund, dass der Verkauf immer stärker online vonstatten gehen wird. VR und AR sind dabei optimale Mittel zum Zweck in der Produktpräsentation und im Verkauf.

Social Strategie

Wie Sie Ihre Social Media Strategie in den Griff bekommen.

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SOCIAL MARKETING | STRATEGIE | CONTENT

Wie Sie Ihre Social Media Strategie in den Griff bekommen.

Soziale Medien nehmen eine wichtige Rolle in unserer modernen Gesellschaft ein. Nicht nur Privatpersonen, auch Vereine und Unternehmen präsentieren sich in sozialen Netzwerken, um Follower, Likes, Unterstützer und Kunden zu gewinnen.

In vielen Branchen ist die regelmäßige Erstellung von Social Content auf bestimmten Plattformen unerlässlich, um Fans und Kunden an ein Unternehmen zu binden. Entscheiden Sie sich für den Einstieg in die Welt der sozialen Medien, kommen Sie ohne smarte Social Media Strategien jedoch nicht weit – wer sich und sein Unternehmen nicht in sozialen Netzwerken zu inszenieren weiß, schadet seinem Unternehmen im schlimmsten Fall sogar. Mit welchem Social Content Sie auf unterschiedlichen Plattformen wie Facebook, Twitter oder LinkedIn ankommen, zeigt unsere kurze Übersicht zu kommerziellen Social Media Strategien.

Orientieren Sie sich in der Medienwelt: Gängige Plattformen im Überblick

  • Facebook – Viele User informieren sich zunächst über Facebook über Produkte und Unternehmen und finden von hier zu Ihren Landingpages. Bilder, Texte, Links und Videos können geteilt werden.
  • Twitter – In der Medienbranche sehr beliebt; nur Bilder, Links und Kurznachrichten werden geteilt.
  • LinkedIn – Ein Muss für Recruiter und Headhunter, die Fachkräfte für ihr Unternehmen anwerben wollen.
  • Instagram, Pinterest – Plattformen zum Teilen von Bildern und Videos, gefragt für dynamische Unternehmen mit direkter Kundenbindung (Mode, Kosmetik, Einrichtung etc.).
  • YouTube – Die größte Plattform zur Verbreitung von Video-Content, interessant für Image- und Produktvideos.

Chance oder Risiko? Auf die Strategie kommt es an

Das Betreiben von Social Media Accounts kostet viel Zeit und Aufwand, lohnt sich jedoch für Unternehmen jeder Branche und jeder Größenordnung. Wer seinen Internetauftritt richtig plant und regelmäßig kreative und themenbezogene Inhalte liefert, wird schnell von der zusätzlichen Online-Präsenz profitieren und dauerhaft mehr Klicks und Käufe generieren. Unternehmen, die sich auf sozialen Plattformen zeigen, dort aber nicht aktiv sind oder mit unpassendem Content Shitstorms und öffentliche Ablehnung auf sich ziehen, schaden sich selbst dagegen und sollten ihr Social Media Konzept von Grund auf überdenken und verändern. Vier Faktoren sind für den Online-Erfolg von Unternehmen maßgeblich und werden hier kurz erkärt:

Was ist „guter“ Content? Tipps zur Erstellung von zielgruppengerechten Inhalten

Bei Pinterest handelt es sich um die große Bilderplattform Nummer 2 im Jahr 2019. In Anlehnung an die altmodische Korkpinnwand an der Wand können Nutzer hier inspirierende Bilder von anderen Accounts übernehmen und an eine ihrer Pinnwände „anpinnen“, so dass Sammlungen zu bestimmten Themen oder „Moods“ entstehen.

Obwohl sich hier nur vier Millionen deutschsprachige Nutzer tummeln, die meisten davon junge Erwachsene, präsentieren sich Unternehmen, die derartige Themensammlungen bedienen können, auf Pinterest gegenüber Instagram auch zusätzliche Möglichkeiten: Im Gegensatz zu Instagram können Sie direkte Links von den Bildern zu Ihren Produkten platzieren – so verwandelt sich die Pinnwand in einen Wunschzettel oder gar eine Einkaufsliste. Das Schalten von Werbeanzeigen ist ebenfalls möglich. Sie bieten Produkte, zu deren Kauf sich Interessenten inspirieren lassen können und wollen? Bleiben Sie hier.

Informieren Sie sich über Ihre potenziellen Fans und Follower

Nur wer seine Zielgruppe kennt, kann sie auf sozialen Plattformen erreichen und so laufend neue Kunden gewinnen. Gängige Hashtags und brancheninterne Social Media Aktionen sollten Ihnen weitgehend bekannt sein – Social Media Trends verändern sich schnell, daher lohnt es sich hier, regelmäßig Zeit für die Recherche und das Netzwerken mit Kollegen zu investieren. Wichtig ist auch das richtige Wording beim Verfassen von Kommentaren und Antworten auf Kundenanfragen.

Wählen Sie den passenden Kanal

Jede Branche präferiert andere soziale Medien zur Verbreitung von Inhalten. Wählen Sie die sozialen Plattformen, auf denen Sie sich präsentieren möchten, entsprechend Ihrer jeweiligen Zielgruppe aus. Recherchieren Sie vor der Anmeldung, auf welchen Plattformen sich Ihre Zielgruppe bewegt können und welche Plattformen Ihre Konkurrenten abdecken.

Bringen Sie das Rad ins Rollen: Tipps für einen abwechslungsreichen und stressfreien Redaktionsplan

  • Räumen Sie der Pflege Ihrer Social Media Accounts viel Zeit ein. Das Erstellen und Erstellen-Lassen von Inhalten sollte zum Arbeitsalltag gehören.
  • Vermitteln Sie Usern Nahbarkeit, indem Sie Anfragen in Kommentaren und Messengern schnell und freundlich beantworten.
  • Kontrollieren Sie die Beliebtheit Ihrer Beiträge und passen Sie neuen Content zielgruppengerecht an.
  • Reposts von YouTube und Facebook Videos oder Beiträgen anderer User sollten Ihren selbst erstellten Content nicht überwiegen.
  • Negative Reaktionen von Usern und Fans sollten Sie nicht einfach ignorieren, dennoch sollte eine Antwort nie über eine humoristische und freundliche Aufklärung hinausgehen. Im freudlichen Diskurs lasse sich eventuelle Missverstädnisse aufklären. Gänzlich unangebrachte Kommentare sollten Sie einfach löschen.
  • Beschreibungen für Facebook Videos und YouTube Content sollten SEO-gerecht verfasst werden (SEO = Search Engine Optimization). Tauchen bestimmte Keywords in Ihren Texten auf, wird Ihre Seite häufiger in Suchmaschinen angezeigt und erhält so mehr Besucher.
Social Trends

Die wichtigsten Social Media Kanäle 2019 & und für wen sie geeignet sind

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Die wichtigsten Social Media Kanäle 2019 & und für wen sie geeignet sind

Ob Facebook, Instagram oder Twitter – Social Media ist aus dem digitalen Zeitalter nicht mehr wegzudenken. Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Social Media Kanäle, deren Eigenheiten und welche dieser Kanäle besonders gut für das Social Marketing geeignet sind.

Das Social und Marketing zusammengehören wie Topf und Deckel, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Da braucht es keinen Blick auf die auch 2019 wieder beeindruckenden Zahlen: Von den 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt nutzen 4,3 das Internet. 3,3 Milliarden bewegen sich dabei in den sozialen Netzwerken. YouTube verzeichnet 1,5 Milliarden Nutzer, What’s App 900 Millionen, und auf Facebook wird alle sechs Sekunden ein neues User-Profil angelegt. Aber auch die schönste Statistik nützt Ihnen nichts, wenn Sie sich für Ihr Unternehmen die falschen Plattformen aussuchen. Also müssen Sie zuerst eine Strategie entwickeln, dann im zweiten Schritt anhand von Zielen, Zielgruppe, Alleinstellungsmerkmal und Ressourcen die richtigen Netzwerke in der richtigen Kombination auswählen.

Smartphone Social Media Apps

Welche Social-Plattform ist die Richtige?

Buchstäblich hunderte soziale Netzwerke werden im deutsch- und englischsprachigen Internet genutzt. Waren Sie schon mal auf Ravelry? Zugegeben, wir auch nicht. Aber wer häkelt und strickt, kommt um die weltweit größte Plattform für Freunde von Handarbeiten nicht herum – ein Eldorado für Wollhändler und Modedesigner. Jedes Nischenportal können wir Ihnen hier leider nicht vorstellen. Aber dafür geben wir Ihnen einen Überblick über die Netzwerke, die Experten für Social Marketing im Jahr 2019 besonders im Blick haben. Entscheiden Sie selbst, ob Sie Ihre Zielgruppe dort wiedererkennen, ob und wie sich Ihr Produkt hier geschickt präsentieren lässt, und ob sich der Aufwand für Sie auch rentiert.

  Facebook

Mit mehr Usern, als das größte Land der Welt Bürger aufweisen kann, gehört Facebook auch 2019 noch in den meisten Marketingabteilungen zum Grundinventar. Die Statistik verspricht uns hier nach aktuellem Stand 32 Millionen deutsche Nutzer, mehr als jedes andere Netzwerk, darunter mit großer Wahrscheinlichkeit auch Ihre potentiellen Kunden. Aber Achtung: Der Wettbewerbsdruck ist auf Facebook mittlerweile beachtlich. Die User sind schon lange hochwertigen Content gewöhnt. Der Facebook-Algorithmus trifft eine strenge Vorauswahl, so dass der Beitrag vielleicht gar nicht da angezeigt wird, wo er hinsollte, und die News-Feeds aktualisieren sich buchstäblich im Sekundentakt. Zwar können Sie via dem sogenannten Facebook Business Manager sehr bequeme zielgruppenspezifische Werbung schalten, doch um Erfolge zu erzielen, müssen mehrwertige Inhalte her, wie auch kreative Wege, um Ihre Abonnenten aktiv einzubeziehen.

 

Ebenfalls wichtig zu wissen: Die Zahl der Nutzer über 30 Jahre ist bei Facebook überdurchschnittlich hoch. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich dort für digitale Studentenstammtische zusammenfand. Hier treiben sich schließlich die eigenen Eltern herum! Facebook eignet sich daher besonders für Unternehmen, die erwachsene Kunden ansprechen, viel zu sagen haben und sich den aktiven Kundenkontakt zum Ziel gesetzt haben. Wenn Sie ein emotionales Produkt verkaufen und öffentliches Feedback nicht fürchten, noch besser.

  Instagram

Wer ein jüngeres Publikum ansprechen und den bequemen Facebook Business Manager nicht missen möchte, dem sei Instagram angeraten. 15 Millionen deutschsprachige Nutzer sind anzutreffen, rund ein Drittel von ihnen zwischen vierzehn- und neunundzwanzigjährig. Und da Instagram mittlerweile zu Facebook gehört, bietet es Formate für Werbeanzeigen mit denselben Funktionen an. Instagram bedient den großen Trend hin zu visuellen Inhalten, zu Video und Live-Content: via den sogenannten Instagram-Storys teilen Sie Kurzvideos mit einer Länge von nur fünfzehn Sekunden.

 

Als zentrale Voraussetzung für die effektive Instagram-Nutzung müssen Sie mit sehr visuellen Angeboten dienen. Ihr verantwortlicher Mitarbeiter muss einen Sinn für Ästhetik und Kreativität mitbringen, damit Ihr Account am Ende nicht daherkommt wie ein Produktkatalog. Sehr gut aufgehoben sind Sie auf Instagram besonders dann, wenn Sie die Zusammenarbeit mit Influencern anstreben, denn die gibt es hier wie Sand am digitalen Meer.

Social Media Trends 2019

  Pinterest

Bei Pinterest handelt es sich um die große Bilderplattform Nummer 2 im Jahr 2019. In Anlehnung an die altmodische Korkpinnwand an der Wand können Nutzer hier inspirierende Bilder von anderen Accounts übernehmen und an eine ihrer Pinnwände „anpinnen“, so dass Sammlungen zu bestimmten Themen oder „Moods“ entstehen.

 

Obwohl sich hier nur vier Millionen deutschsprachige Nutzer tummeln, die meisten davon junge Erwachsene, präsentieren sich Unternehmen, die derartige Themensammlungen bedienen können, auf Pinterest gegenüber Instagram auch zusätzliche Möglichkeiten: Im Gegensatz zu Instagram können Sie direkte Links von den Bildern zu Ihren Produkten platzieren – so verwandelt sich die Pinnwand in einen Wunschzettel oder gar eine Einkaufsliste. Das Schalten von Werbeanzeigen ist ebenfalls möglich. Sie bieten Produkte, zu deren Kauf sich Interessenten inspirieren lassen können und wollen? Bleiben Sie hier.

  YouTube

Wer YouTube nicht als Social-Plattform behandelt, begeht einen Fehler. Hier treiben sich nicht nur die besagten 1,5 Milliarden Nutzer herum, sondern hinter den zahlreichen privaten und professionellen Videoproduzenten, die aufeinander reagieren und zu Interaktionen anregen, verstecken sich auch Communities zu den erstaunlichsten Themen. Das kann die breite Gruppe der Gamer sein, die hier ihre Erfolge dokumentieren und Benchmarks setzen. Oder es geht ganz tief in die Nische: Wussten Sie beispielsweise, dass eine kleine, aber leidenschaftliche Gruppe von Dirigenten auf YouTube Videos austauscht, anhand derer sie die Haltung des anderen kritisieren und verbessern? Einen Musikfachverlag würde das sicherlich sehr interessieren.

 

Freilich generiert YouTube-Marketing sicherlich von allen großen Netzwerken im Durchschnitt den höchsten Aufwand in Sachen Zeit und Ressourcen. Sie müssen Spaß an der Videoproduktion mitbringen, sich vor der Kamera wohlfühlen und gut vermitteln können, wenn Sie sich hier erfolgreich platzieren wollen. Zwei typische Strategien fürs Social Marketing auf YouTube: in How-To-Videos das eigene Fachwissen teilen oder emotionales Storytelling.

 

Als besonderer Vorteil winkt der Boost für die Suchmaschinenoptimierung: Da YouTube in den Besitz des Google-Konzerns übergegangen ist, bildet die Google-Suche die dortigen Videos auch besonders gerne prominent in der Suchergebnisliste ab.

  TikTok

TikTok ist derzeit in Deutschland zwar noch ebenso unbekannt wie die oben erwähnte Plattform Ravelry, im Gegensatz zu ihr jedoch für erheblich mehr Unternehmer von Interesse. Denn von so einigen Social Media Experten wird das junge Netzwerk, das derzeit aus Richtung Asien nach Europa schwappt, als das nächste Facebook besungen. Im ersten Quartal 2018 verzeichnete seine App im Applestore mehr Downloads als jedes andere Angebot, und 8,5 Millionen deutsche Nutzer haben es bereits entdeckt – die meisten davon Teenager. Auf TikTok werden Kurzvideos ausgetauscht, die die User einfach mit „Special Effects“ verschönern können. Im Mittelpunkt steht das Thema Musik. Marketing-Erfahrungswerte kennen wir leider noch nicht, denn im deutschsprachigen Raum hat noch kaum ein Unternehmen das Netzwerk entdeckt. Wenn Sie sich aber mutig als erster Ihrer Branche in das unbekannte Terrain vorwagen wollen, dürften hier erhebliche Wettbewerbsvorteile auf Sie warten. Erzählen Sie uns danach unbedingt von Ihren Abenteuern!

Girl Earphones TikTok

Nächster Schritt: relevanter Content

Sie haben sich einen Überblick darüber verschafft, auf welcher Plattform Sie Ihre Zielgruppe ansprechen wollen und Ihre Ziele erreichen können? Dann besteht der nächste Schritt in der Entwicklung des richtigen Contents. Ob Text oder Bilder, Videos oder Live-Stream ergibt sich natürlich teilweise bereits aus dem Kanal, aber dennoch gilt es, systematisch Inhalte zu entwickeln und einen Redaktionsplan aufzubauen, um sie aufeinander abzustimmen.

Bevor Sie loslegen, schauen Sie sich auf der jeweiligen Plattform die Profile und Posts Ihrer zukünftigen Interessenten an, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Themen und Formate besonders gut ankommen. Für die Prüfung der Relevanz bestimmter Themen rentiert sich der Blick auf die Statistik von Google Trends oder die klassische Keywordanalyse. Und wenn Sie einmal einen aktiv posten, generiert die Mehrheit der Netzwerke Analysedaten zu der Popularität von Beiträgen, die Sie dann für die Optimierung zukünftiger Inhalte einsetzen können.

In Nullkommanichts ist das Jahr dann vorbei, aber keine Panik – wir informieren Sie auch 2020 wieder über die wichtigsten Trends!

Webdesign Trends2019

Webdesign Trends 2019: Von Geschwindigkeit bis hin zu Chatbots

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Webdesign Trends 2019: Von Geschwindigkeit bis hin zu Chatbots

So mancher Webdesigner hat eine komplizierte Beziehung zu Trends. Auf der einen Seite fühlt es sich falsch an, einfach nur dem Strom zu folgen – schließlich gilt das in aller Regel nicht als besonders kreativ. Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, den Markt zu kennen und zu wissen, was momentan gut ankommt, denn das macht es einfacher, damit zu arbeiten. Aus diesem Grund seien im Folgenden die Webdesign Tools, Trends und Techniken vorgestellt, die das digitale Produktdesign in 2019 und darüber hinaus definieren werden.

  Geschwindigkeit ist das A und O

Wenn es darum geht, mit dem Design der eigenen Homepage einen guten Eindruck bei Bestandskunden und potenziellen Neukunden zu hinterlassen, hat man in aller Regel weniger als drei Sekunden Zeit. Schließlich neigen Menschen dazu, flatterhaft und ungeduldig zu sein. Studien belegen, dass 50 Prozent der Nutzer, die eine Website besuchen, erwarten, dass diese in höchstens zwei Sekunden fertig geladen hat. Dauert das Laden drei oder mehr Sekunden, werden die meisten Websites direkt wieder verlassen. Konkret gesagt bedeutet das: Eine Homepage kann noch so schön aussehen – wenn sie überladen ist, wird das früher oder später zu Gewinneinbußen führen.

Aus diesem Grund müssen Webdesigner in 2019 schon während des Designprozesses die zukünftige Websitegeschwindigkeit priorisieren. Sie können sich nicht einfach darauf verlassen, dass der Entwickler ihre Arbeit in etwas verwandeln wird, das sowohl gut aussieht als auch gut rankt. Die Tage riesiger Fotos, unkomprimierter Videos und aufgeblähter JavaScripts sind gezählt. Obwohl große Bilder und umfangreiche Videos nicht vom Webdesign abgekoppelt sind, werden sie in 2019 so integriert, dass sie die Ladezeiten nicht verlangsamen.

  Minimalistische Designs – weniger ist mehr

Bereits in 2017 haben Designer und Entwickler begonnen, saubere und einfache Webseiten für eine bessere mobile Leistung zu erstellen. Seitdem ist die Anzahl der mobilen Suchanfragen stetig gestiegen. Klare und minimalistische Designs zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell laden und einen hohen SEO-Wert haben. SEO steht für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung, und bezeichnet Maßnahmen, die Webseiten und deren Inhalte im Suchmaschinenranking nach oben befördern. Minimalistisches Design nun bedeutet allerdings nicht notwendigerweise, dass alles auf zwei Dimensionen reduziert werden muss – vielmehr geht es um Minimalismus und Benutzerfreundlichkeit. Diese Designästhetik sorgt nicht nur dafür, jegliche Unordnung zu beseitigen, sondern konzentriert sich auch auf die wesentlichen Teile einer Homepage. Helle Farben, viel Freiraum und scharfe Kanten vereinen sich zu einem schlichten und schnörkellosen Benutzererlebnis, das eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen bildbasierten Designs bildet. Der wesentliche Vorteil: Ob Kunden nun auf dem Laptop oder auf dem Smartphone surfen, sie profitieren von einem schnellen Ladeerlebnis.

Webdesign Trends 2019, Broken Grid

  Broken Grid – es darf anders sein

In 2019 wird es darum gehen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Gebrochene Raster und asymmetrische Layouts hinterlassen mit ihrem frischen und markanten Look schon jetzt ihre Spuren in der Webdesignbranche. Das Rastersystem wird bereits seit Jahrzehnten in allen Arten von Layouts verwendet – von Zeitungen bis hin zu Außenanzeigen. Es hilft Designern dabei, die Symmetrie und Ausrichtung aufrechtzuerhalten, wenn sie Inhalte hinzufügen, denn die Struktur des Gitters schützt das zugrundeliegende Layout. Innovativ denkende Webdesigner durchbrechen dieses Rastersystem nun durch unregelmäßige Muster, Schichten mit unterschiedlichen Farben und Texturen und ungewöhnliche Platzierungen. Auf diese Art und Weise wird ein Gefühl der Tiefe erzeugt, das normalerweise bei rasterbasierten Layouts nicht vorhanden ist. Geschickt eingesetzte Farben, Formen, Bilder und Texturen lenken die Aufmerksamkeit des Nutzers auf genau die Inhalte, die im Mittelpunkt der Webseite stehen sollen.

Tiefendynamik durch Formen

Formen wie Kreise, Dreiecke oder Sechsecke sind in der Lage, die Lücke zwischen flachen Designs und gebrochenen Rastern zu schließen, denn sie lassen sich leicht in ein Design integrieren. Außerdem sorgen sie für eine gewisse Tiefe und Dynamik, die dabei helfen, ein Gefühl des Gleichgewichts auf einer Webseite aufzubauen. Ähnlich wie Farben sind auch Formen in der Lage, bestimmte Gedanken und Emotionen hervorzurufen. So symbolisieren Rauten Dynamik, während Rechtecke Stabilität repräsentieren. Sie können auf sparsame oder dramatische Weise eingesetzt werden – je nachdem, welche Ästhetik gewünscht ist.

  Mobile First bis Mobile Only

Da mobile Webseiten heutzutage Vorrang vor ihren Desktopversionen haben, ist es kaum verwunderlich, dass Mobile First in 2019 als Webdesign Trend gilt, denn hierbei geht es darum, die Gestaltung von Webseiten grundlegend zu revolutionieren. Früher war es üblich, eine Homepage nur für einen Desktop- oder Laptopcomputer zu konzipieren, ehe ein mobiles Design hinzugefügt wurde. Mobile First macht genau das Gegenteil: Es nimmt das mobile Design in den Fokus, ehe es eine Version für Desktopcomputer erstellt – ein Trend, der vermutlich noch lange Zeit im Fokus stehen wird.

Mobile Smartphone

  Vor- und Nachteile bei Single Page

Minimalismus und Geschwindigkeit sind Trends, die immer wieder auftauchen, wenn es um die Webdesign Trends 2019 geht – darunter auch Single Page, auch bekannt als Pageless Design. Single Page bezieht sich auf Webseiten, die nur eine statt mehrerer Seiten haben. Auf diese Art und Weise kann fast nichts mehr die Webseite verlangsamen, was sie zu einem angenehmeren Erlebnis für Nutzer macht und ihr in den Suchmaschinen Priorität einräumt. Unternehmen lieben Single Page nicht nur, weil Aktualisierungen schneller und einfacher durchzuführen sind, sondern vor allem auch aufgrund der Benutzerfreundlichkeit und der hohen Konversionsraten.
Allerdings eignen sich solche Designs nicht für jede Branche oder Website. Viele Informationen und unterschiedlichen Kategorien, benötigen Unterseiten. Bei zu zu vielem Inhalt leiden die Ladezeiten.

  Videos als Content und Hintergründe

Obwohl flache, schnell ladende und minimalistische Designs in 2019 unglaublich beliebt sind, werden auch Videos immer gefragter. Kein Wunder: Schließlich sind Videos in aller Regel wesentlich überzeugender als Texte oder Bilder, denn sie erregen Aufmerksamkeit und locken Neukunden. Im Vergleich zu einem Text vermittelt ein Video die eigene Botschaft schneller und effektiver, was besonders im Falle komplexer Informationen nützlich ist. Auf diese Art und Weise können Videohintergründe wesentlich zum eigenen Branding beitragen.

  Chatbots

In den letzten Jahren ist die Interaktion und Kommunikation mit Chatbots immer üblicher geworden. Chatbots sind textbasierte Dialogsysteme, die das Chatten mit einem technischen System erlauben. Sie helfen Google, Autovorschläge zu erstellen, wenn man mit der Eingabe in der Suchleiste beginnt, und übermitteln Facebook wichtige Nutzerinformationen. Auch in 2019 werden Chatbots und Machine Learning, auch bekannt als maschinelles Lernen, die Benutzerinteraktion weiter verbessern, zumal sie einen exzellenten Kundenservice bieten. In eine Unternehmenswebsite integriert, bringen sie die Beziehungen zu potenziellen Neukunden auf den richtigen Weg und sammeln zugleich Informationen für Verkaufsteams, noch ehe diese tatsächlich mit den Kunden interagieren.

Social Marketing

Wo wirbt es sich am besten? Von Google Ads bis zu den Influencer.

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ONLINE | WERBUNG | MARKETING

Wo wirbt es sich am besten? Von Google Ads bis zu den Influencern

Das Internet nimmt in unserem Leben einen großen Stellenwert ein – auch wenn wir Produkte kaufen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmenswerbung zeigen sich daher im Online Marketing.

Was für manche Unternehmer paradiesische Möglichkeiten darstellt, schüchtert andere Unternehmer ein. Dabei haben auch kleine und mittelständische Unternehmen verschiedene Möglichkeiten zur zielführenden Online Werbung im Wirkungskreis ihrer Zielgruppe. Diese Möglichkeiten können, werden sie richtig umgesetzt, die Unternehmensbekanntheit steigern, die Kundenbindung erhöhen und neue Kunden werben. Nachfolgend finden Sie die aktuellen Trends der Online Werbung.

Smartphone Chatbot

  Chatbots für den Kundenkontakt

Zwar sagt nicht jedem Unternehmer der Begriff Chatbots etwas, die meisten Menschen kommen damit jedoch regelmäßig im geschäftlichen oder privaten Umfeld in Kontakt. Chatbots sind textbasierte Dialogsysteme wie sie etwa Alexa von Amazon und Siri von Apple darstellen. Solche komplexen und weit in den Kundenkontakt eingreifenden Chatbots sind selbstverständlich nur den Weltkonzernen vorbehalten. Die Kosten für Entwicklung, Betrieb und Pflege übersteigen die Kapazitäten der meisten Firmen. Trotzdem stellen Chatbots in einer abgeschwächten Form auch für kleinere Unternehmen eine Werbemöglichkeit dar. Sie zu entwickeln und einzupflegen, kostet zunächst Zeit und Personalaufwand. Gleichzeitig reduzieren Chatbots jedoch langfristig den Aufwand der Kundenbetreuung. Sie können diese zwar nicht vollständig übernehmen, jedoch für einen regeren Austausch und Kontakt sorgen. Gleichzeitig darf die personalisierte Werbung und Kundenansprache dabei jedoch nicht in den Hintergrund treten.

  Google AdWords für kleine und mittelständische Unternehmen

Zu den Klassikern im Online Marketing gehört inzwischen Google AdWords. Dieses Mittel zur Onlinewerbung ist den meisten Unternehmern längst ein Begriff und wird flächendeckend für gezielte Werbung genutzt. Wer bisher noch nicht die Möglichkeiten von AdWords nutzt, der sollte dieses Potential nicht ungenutzt lassen. Es lässt sich mit vergleichsweise kleinem Aufwand in die eigenen Werbemaßnahmen einbinden.

  Social Marketing via Facebook, Instagram und Co.

Gerade kleine Unternehmen sind bisher in sozialen Netzwerken oft gar nicht oder nur mit einer kaum befüllten und leblos wirkenden Präsenz vertreten. Häufig sind Unternehmer vom Aufwand des Social Media Marketings abgeschreckt, doch da sich dieses als Trend immer mehr durchsetzt, lohnt sich der Einstieg auf für kleine Unternehmen jederzeit. Content für Social Media Kanäle lässt sich mit vergleichsweise kleinem Aufwand erstellen. Statt der Häufigkeit von Postings zählt hierbei mehr die Konstanz. Ein wöchentlicher Beitrag über einen langen Zeitraum ist in jedem Fall sinnvoller, als einzelne aktive Social Media Wochen im Wechsel mit Phasen der Abstinenz. Wer als Unternehmer für das Social Marketing keinen eigenen Social Media Manager einstellen möchte, kann diese Tätigkeit entweder ausgliedern und Experten überlassen, oder das soziale Marketing in die eigenen Hände nehmen und zur Chefsache erklären.

Smartphone Social Media Apps

  Personalisierung von Online Marketing

Schon im letzten Jahr zeigte sich, dass der Trend beim Content Marketing klar in Richtung Personalisierung geht. Dieses Instrument der zielgerichteten Werbung ist für Unternehmen jeder Größe umsetzbar und zielführend. Auch Einzelunternehmer haben zur Personalisierung von Nachrichten und Werbung die Möglichkeit, setzten diese nicht selten schon ganz automatisch um. Mit der Personalisierung im Content Marketing ist gemeint, dass Inhalte von Werbung nutzerrelevant sein müssen. Dazu wird in der Regel das bisherige Nutzerverhalten ausgewertet und anschließend eine sowohl zeitlich als auch thematisch zum Kunden passende Werbung erstellt.

  Influencer Marketing verliert nicht an Bedeutung

Seit einiger Zeit gehört das Influencer Marketing vor allem für international agierende Unternehmen zu den unverzichtbaren Mitteln des Marketings. Immer mehr Möglichkeiten zeigen sich jedoch auch für kleine und mittelständische Unternehmen, weshalb das Influencer Marketing nach wie vor nicht an Bedeutung verliert. Was genau ist mit Influencer Marketing eigentlich gemeint? Hierbei nutzt ein Unternehmen für die eigenen Werbezwecke die Reichweite der so genannten Influencer. Das sind Personen, die in den sozialen Netzwerken viele Follower haben und mit ihren Posts daher viele Menschen erreichen. Bei der Auswahl geeigneter Follower spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

  • Entsprechen die Follower des Influencers der Zielgruppe Ihres Unternehmens?
  • Falsch gewünscht: Ist der Wirkungskreis regional ausreichen ausgebaut?
  • Besteht seitens der geeigneten Influencer ein Interesse an einer Kooperation?
  • Passen die Themen und das Image des Influencers zum Werbekonzept Ihres Unternehmens?

In den meisten Fällen wird ein so genannter Influencer mit den Produkten des Unternehmens ausgestattet. Er darf diese kostenlos nutzen und präsentiert sie dafür im Gegenzug regelmäßig in Posts, Videos und mehr. Eine ideale Kontrolle über die Wirksamkeit des Influencer Marketings ist die Vergabe eines personenbezogenen Rabattcodes, der an die eigenen Follower weitergegeben werden kann. So fassen Unternehmen genau nach, welche Reichweite einzelne Influencer erreichen.

Influencer Instagram Photo

  Starker Zuwachs: Videos als Mittel zur Online Werbung

Immer wichtiger für ein effektives Marketing werden auch Videos. Veröffentlicht auf Plattformen wie YouTube oder in Social Media Kanälen des Unternehmens ziehen sie die Aufmerksamkeit der Kunden und potentiellen Kunden auf sich. Auch Facebook bevorzugt mittlerweile Videos als Content. Aufgrund der großen Bandbreite von Werbung im Onlinebereich müssen sich Unternehmen immer neue Strategien einfallen lassen, um aus der Masse herauszustechen. Dabei ist es häufig nicht einfach, die Aufmerksamkeit der Kunden längere Zeit zu binden. Kurze Videos erfüllen jedoch genau diesen Zweck und können bei richtiger Platzierung die Unternehmensbekanntheit steigern. Eine Tücke steckt jedoch ebenfalls in diesem Mittel der Werbung im Internet: die Qualität. Videos mit schlechter Qualität sind eher eine Werbebremse als ein Werbeturbo und sollten daher keinesfalls online präsentiert werden. Zwar bedarf es nicht zwingend einer professionellen Filmausstattung für Werbevideos, etwas Erfahrung und Fachkenntnis in Kombination mit einer guten Kamera sind jedoch wünschenswert. Außerdem sollten auch Werbevideos einem Konzept unterliegen und einem roten Faden in der Werbeplanung folgen.

Nach Mobile First kommt Mobile Only

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Nach Mobile First kommt Mobile Only

Ist Mobile First bereits ein Trend von gestern? Lange und noch immer gelten „Mobile First“ Denker als innovativ. Was aber kommt nach Mobile First? Noch immer hinken viele Unternehmen bei der Umsetzung Ihrer Website auf Mobile First nach. Manche empfinden die Umsetzung Ihrer Website auf Basis „Responsive“ schon als ausreichend und wollen dabei immer noch bei Ihrer eigenständigen Desktop Variante festhalten.

Ein Interview mit E-Commerce-Professor Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb Research Center an der Hochschule Niederrhein, zeigt interessante Sichweisen zu diesem Thema. Den Link zum Interview gibt’s hier. Hier ist man der Ansicht, das Desktop veraltet ist und auch in Zukunft immer weniger eine Rolle spielen wird. Die Zahlen bestätigen dies natürlich. Immer mehr End-Nutzer benutzen ein Smartphone um Einkäufe zu tätigen.

Also sollte bei jeder Planung und Umsetzung neuer Online-Projekte folgendes gelten: Mobile First! Aber was heißt das eigentlich genau? Ein Webauftritt wird nicht mehr den mobilen Geräten angepasst, es wird darauf konzipiert. Der strukturelle Aufbau, das Usability Design und die Inhalte müssen in erster Linie den mobilen Anforderungen von Smartphones & Co entsprechen. Auch unter dem Gedanken, dass der Einsatz der mobilen Geräte von unterwegs stattfindet. Dies bringt auch ganz andere Voraussetzungen mit sich, wie zum Beispiel:

Table Smartphone

 

  • Mögliche geringere Datenleitung für Bilder und Videos
  • Videos in entsprechenden Codierungen für Mobile Player
  • Inhalt auf den Punkt bringen. Es ist weniger Zeit vorhanden um eine wesentliche Aussage erfassen zu können
  • Passende Schriftgrößen und Kontraste anbieten, um unterwegs schnell und gut lesen zu können
  • Unterschiedliche Auflösungen für Medien (Retina)
  • Wie baut sich der Inhalt bei Landscape oder Portrait auf?

Das heißt natürlich, dass ein einfaches adaptieren oder verkleinern von medialen Contents wie Bilder, Videos, etc. nicht ausreichen wird. Inhalte und Medien sollten dem Gerät entsprechend geladen werden. Das erhöht das Benutzererlebnis und den Nutzungsfaktor für den mobilen User. Ausgereifte CMS Systeme bieten hierfür meist schon eine sehr gute Lösungsstrategie. Ein manuelles Eingreifen bleibt jedoch selten aus, da diese „Automatisierungen“ für Responsive Designs Darstellungen, selten bis in die Tiefe gehen und dabei alle mobilen Geräte abdecken können.

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DSGVO – Datenschutz-Dschungel

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Willkommen im Datenschutz-Dschungel – Die DSGVO 2018

Mit der DSGVO, tritt am 25. Mai 2018 ein neues Datenschutzgesetz für Europa in Kraft. Was bedeutet das für den Online-Auftritt von Unternehmen? Was ist bei Webseiten, Social Media und Newslettern zu beachten?

datenschutzdschungel

DSGVO – aber warum?

DSGVO ist für Unternehmer und Unternehmerinnen wahrscheinlich das „UNWORT“ der ersten Jahreshälfte 2018. Im Mittelpunkt der DSGVO steht der Schutz der Privatsphäre im digitalen Umfeld. Somit gute Nachrichten für alle privaten Internetnutzer. Am 25. Mai 2018 tritt, wie bereits erwähnt, die neue Datenschutzgrundverordnung der EU in Kraft.

Durch sogenannte „Öffnungsklauseln“, gibt es diverse Möglichkeiten für EU-Mitgliedsstaaten in ihrer nationalen Gesetzgebung, Änderungen und Adaptionen vorzunehmen. In Österreich stehen diese Adaptionen und Anpassungen im DSG 2018, dem Datenschutz-Anpassungsgesetz. Konkret wurde zum Beispiel das Alter für möglich notwendige Einwilligungen zu Datenverarbeitungen im Internet von 16 Jahren (DSGVO) auf 14 Jahre (DSG 2018), geändert.

  Webseiten / Online Auftritte:

 

Die Wirtschaftskammer Österreich hat eine To-Do-Liste für Webseitenbetreiber im Hinblick auf die DSGVO ausgearbeitet. Hier einige Punkte die zu beachten sind:

  • Genaue Evaluation welche Daten zu welchen Zwecken erhoben, verarbeitet und wie lange diese gespeichert werden.
  • Mit Einwilligungen arbeiten
  • Datenschutzerklärung anpassen oder erstellen falls noch keine vorhanden ist.
  • Evaluieren, ob die Einwilligung alle erhobenen Daten, Anwendungen und Zwecke genau umfasst.
  • Keine vorangekreuzten Checkboxen benutzen.
  • Webseiten datenschutzfreundlich und am neuesten Stand der Technik konfigurieren bzw. erstellen.
  • Ein Betriebsinternes Daten-Dokumentationssystem einführen
  • Auftragsverarbeiter-Verträge schließen bzw. bestehende Verträge adaptieren (z.B. wenn mit Web-Analyse-Tools, wie Google Analytics, gearbeitet wird).

Wussten Sie zum Beispiel…?

  • dass extern eingebundene Schriften z.b.  Google Web Fonds, aus derzeitiger Sicht, nicht mehr zulässig sein werden.
  • dass bei Verwendung von Google Analytics Sie etwas tun müssen, da Google hierbei die IP Adresse abfragt.
  • dass die meisten eingebundenen Sharing Tools (Social Sharing) nicht mehr zulässig sein werden.
  • dass manche Sicherheitssysteme, welche z.b. IP Adressen bei Hackangriffen sperren, nicht mehr zulässig sein werden.

Viele Anbieter wie Google und Co haben jedoch schon reagiert und überarbeiten bereits manche Bereiche, um für den europäischen Markt weiterhin attraktiv zu sein. Was im Detail jedoch zeitgerecht fertig sein wird, ist bei manchen Anbietern jedoch unklar.

  ePrivacy und Cookies

Nein, mit Keksen hat die neue Datenschutzgrundverordnung nichts zu tun. Cookies zeichnen Fußabdrücke und Spuren auf, die Internetnutzer beim Surfen hinterlassen. Cookies verarbeiten beispielsweise personenbezogene Daten wie IP-Adressen. Unter anderem werden auch Werbeeinblendungen und das Navigieren auf Internet-Seiten mit Cookies gesteuert. Die DSGVO (ab 25. Mai 2018) aber auch die ePrivacy-Verordnung (deren in Kraft treten noch aussteht) bieten den privaten Internetnutzern die Möglichkeit, sich selbst zu entscheiden, ob sie den Cookies zustimmen oder eben nicht. Webseitenbetreiber müssen den Nutzern eine Lösung bieten diese Entscheidung aktiv zu treffen.

Datenschutzgrundverordnung

  Social Media

Warum haben Unternehmen einen Auftritt auch in Sozialen-Netzwerken? Ziele sind unter anderem der Vertrauensaufbau zu potenziellen Kunden und natürlich auch die Kundenbindung und Bekanntheitssteigerung des Unternehmens. Durch eine Analyse der Beiträge auf sozialen Medien können Trends frühzeitig erkannt werden und für zukünftige Marketingmaßnahmen und Produktentwicklung aufbereitet werden. Das eigene Unternehmen auf Sozialen Medien zu präsentieren und dabei die eigenen Unternehmensdaten zu veröffentlichen ist eine freiwillige Entscheidung.

 

Bei Mitarbeiter und Kundendaten sieht die Sache aber schon wieder anders aus. Diese dürfen ohne Einwilligung der betroffenen Kunden (am Sichersten ist natürlich eine schriftliche Zustimmungserklärung), nicht veröffentlicht werden. Facebook-Buttons oder Google Maps werden oft in Webseiten eingebunden und fallen unter die datensammelnden Dienste von US-Anbietern. Diese Dienste müssen nicht gleich von der eigenen Webseite verbannt werden, sondern es muss konkret auf die „Datensammlung“ hingewiesen werden. Wobei dieses Vorgehen nicht komplett neu ist, denn es muss schon bereits heute auf Social-Plugins hingewiesen werden. Bei Messenger-Diensten wie beispielsweise WhatsApp oder Facebook-Messenger ist die Geschichte deutlich komplexer. Es stellen sich konkrete Fragen zu Themen wie Datensicherheit, Datenweitergabe im Konzernverhältnis bzw. ins EU-Ausland und auch über den Datenzugriff. Diese Themen sind aber bei weitem nicht alle, die beachtet werden müssen. Die Entscheidung ob WhatsApp verwendet wird liegt beim Unternehmen, denn im Hinblick auf das Datenschutzgesetzt ist die Nutzung nicht ausgeschlossen. Bezüglich einer Datenweitergabe ins EU-Ausland sind aber die Datenschutz-Richtlinien des Anbieters an datenschutzrechtliche Voraussetzungen gebunden, welche auch von den Verantwortlichen selbst zu überprüfen sind.

 

Ein weiteres Thema sind Fotos auf Facebook und Instagram. Ein klassisches Beispiel sind Vorher-Nachher-Fotos von Kunden. Werden diese gepostet ohne, dass diese Personen am Foto zu erkennen sind stellt das Foto auch keinen personenbezogenen Datensatz dar. Sind jedoch die Personen zu erkennen, ist auch hier eine schriftliche Zustimmungserklärung vom Kunden die sicherste Variante, Fotos zu posten und bis zu einem möglichen Wiederruf der Einwilligung im Social-Media-Kanal zu behalten. Das Thema Social-Media und DSGVO ist eine „never ending story“ und fordert viel Zeit und Geduld von allen Betroffenen.

  Newsletter/ Mail Versand

Tatsache ist: Wer ein Unternehmen hat verschickt meistens auch Newsletter. Dieses Thema wirft im Zusammenhang mit der Datenschutzgrundverordnung einige wichtige Fragen auf. Beispielsweise stellt sich die Frage, welche Arten von E-Mails dürfen überhaupt versendet werden und wie sieht die Versendung eigentlich aus? Zum Schutz der Internet-Nutzer sind einige Arten der E-Mailversendung nicht erlaubt, andere wiederum schon. Bei E-Mails die an mehr als 50 Empfänger (Massen Mails) oder Mails zum Zweck der Direktwerbung (Werbe Mails) verschickt werden, muss grundsätzlich die Zustimmung des Empfängers eingeholt werden.

 

Dabei gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten:

  • E-Mails werden mit der Einwilligung des Empfängers versendet
  • E-Mails werden ohne Einwilligung an bis zu 50 Empfänger versendet, aber nur dann, wenn diese nicht der Direktwerbung dienen
  • Das Senden von E-Mails ohne die Einwilligung der Kunden (dies gilt aber nur, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind!)
  • Mehr Informationen: Emails richtig versenden (WKO)

Zwei Tipps der Wirtschaftskammer Österreich zum Newsletter-Versand:

Verbot anonymer Absenderadressen dh. der E-Mail-Absender muss deutlich ersichtlich sein. Werbung muss immer deutlich gekennzeichnet sein. Auch bei E-Mails müssen bestimmte Angaben enthalten sein, wie:

  • Name/Firma (bei Einzelunternehmen beides)
  • lt. Firmenbuch bzw. Standort der Gewerbeberechtigung
  • Rechtsform (nur bei Firmenbucheingetragenen Unternehmen notwendig)
  • Firmenbuchnummer
  • Firmenbuchgericht
  • Bei Angaben über das Geschäftskapital – dann Stammkapital und Betrag der nicht einbezahlten Einlagen angeben.

Wenn Aussendungen mindestens viermal im Kalenderjahr in ähnlicher Form elektronisch verarbeitet werden (E-Mail-Newsletter) muss lt. Mediengesetz im Newsletter ein Impressum angeführt werden. Gleiches gilt, wenn eine DVR-Nummer (siebenstellige Registriernummer, die das Datenverarbeitungsregister vergibt) vorhanden ist.

 

Sollten E-Mails unerlaubt versendet werden drohen Geldstrafen im Zusammenhang mit sogenannten Verwaltungsübertretungen. Weitere Rechtsfolgen sind nicht auszuschließen. Deshalb gilt auch beim Versenden von E-Mails, immer einen Blick in das Mediengesetzt und die DSGVO zu werfen oder kompetente Partner um Unterstützung in diesen Bereichen zu bitten.

  E-Commerce und Web-Shops

Wichtig ist es, sich als Betreiber eines Web-Shops mit der neuen Datenschutzgrundverordnung vertraut zu machen, um dann entsprechend auf das neue Gesetz notwendige Änderungen vorzunehmen. Zu beachten ist auch, dass die neue Datenschutzgrundverordnung immer im Zusammenhang mit dem Telekommunikationsgesetz (TKG) gilt. Ein weiterer Punkt ist in naher Zukunft das e-Privacy Gesetz, welches derzeit noch auf EU-Ebene überarbeitet wird. Besonders zu beachten ist im Zusammenhang mit Web-Shops und Webseiten, die Verarbeitung personenbezogener Daten. In jedem Web-Shop werden grundsätzlich personenbezogene Daten verarbeitet. Dies gilt auch dann, wenn zum Beispiel Cookies gesetzt werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass IP-Adressen (egal ob statisch oder dynamisch) als personenbezogene Daten gelten.

Die Basis der EU-Datenschutz-Grundverordnung:

  • Personenbezogene Daten müssen auf rechtmäßige Weise (auf Basis einer Rechtsgrundlage) verarbeitet werden.
  • Sie müssen nach Treu und Glauben verarbeitet werden und für die betroffene Person nachvollziehbar sein.

Diese Grundsätze sind einzuhalten:

  • Zweckbindung (eindeutiger und legitimer Zweck)
  • Datenminimierung (Daten auf das notwendige Maß beschränken)
  • Richtigkeit (Sachlich richtig und auf dem neuesten Stand)
  • Speicherbegrenzung (Daten nur so lange speichern, wie es für Zweckbindung notwendig ist)
  • Integrität und Vertraulichkeit (Sicherheit der Daten muss gewährleistet sein)

Voraussetzung dafür ist, dass alle Informationen und Mitteilungen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten leicht zugänglich und verständlich bzw. in klarer Sprache verfasst sind. Für die Umsetzung von Informationspflichten hat die Wirtschaftskammer ein Muster  Muster-Datenschutzerklärung (WKO) zur Datenschutzerklärung erstellt. Die Erklärungen zu den einzelnen Punkten liefert erneut die Wirtschaftskammer Österreich: Information Datenverarbeitung (WKO)

 

Achtung:
Der Datenverarbeiter (Webseiten-Betreiber, „Verantwortlicher“) ist für die Einhaltung der oben genannten Grundsätze verantwortlich und muss diese Einhaltung auch nachweisen können (Rechenschaftspflicht). Zur Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung zählt unter anderem die sogenannte „Einwilligung“ durch den Betroffenen (Nutzer der Webseite oder Kunde des Online-Shops). Die „Einwilligung“ ist somit eine Rechtsgrundlage. Natürlich gibt es weitere Rechtsgrundlagen, bei denen dann in der Folge zwischen „sensiblen Daten“ und „nicht sensiblen Daten“ unterschieden wird. Welche Rechtsgrundlagen bei einem Web-Shop typischerweise zur Anwendung kommen und welche nicht, hat wiederum die Wirtschaftskammer genau zusammengefasst und kann hier: Information (WKO)  nachgelesen werden.

 

Nutzer müssen nicht nur über den ursprünglichen Verarbeitungszweck informiert werden, sondern auch über andere Zwecke. Informiert werden Nutzer zum Beispiel in einer Datenschutzerklärung. Wenn keine anderen Rechtsgrundlagen vorhanden sind, ist von der betroffenen Person eine Einwilligung einzuholen. Davor ist in jedem Fall zu prüfen ob eine andere Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung bereits vorliegt, denn dann wäre keine Einwilligung notwendig. Aber auch hier ist besondere Vorsicht geboten!!!

Einwilligungserklärungen die schon vorformuliert sind und bereits ein zustimmendes Häkchen enthalten, gelten NICHT als gültige Einwilligungserklärung!

Insbesondere ist es wichtig, sich für jeden Verarbeitungszweck eine gesonderte Einwilligung einzuholen! Dabei unbedingt auf das Kopplungsverbot achtgeben. Eine datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung in den AGB’s festzuhalten ist eine schlechte Idee, am besten ist es diese textlich abzugrenzen.

 

Auch im Bereich Web-Shop ist das Thema „Cookies“ (vorheriges Kapitel) besonders zu beachten. Auch beim virtuellen Einkauf werden Cookies eingesetzt. Webseiten-Betreiber die auf ihren Seiten keine Cookies verwenden, müssen diesen speziellen Bereich auch nicht beachten. Natürlich kommt auch beim Thema Cookies eine Einwilligungserklärung zum Einsatz. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Betroffene (Webseiten Nutzer, Kunde im Web-Shop) ein „aktives Verhalten“ setzen muss (=Opt-in-Lösung). Wenn Kästchen bereits vorausgefüllt sind, ist die Einwilligungserklärung ungültig. Eine Checkliste für Cookies und Web-Analyse im Webshop findet man unter: Checkliste (WKO). Cookies speichern sowohl personenbezogene- und auch nicht personenbezogene Daten. Sobald aber mit den in Cookies gespeicherten Infos ein Bezug zu einer Person hergestellt werden kann, MÜSSEN datenschutzrechtliche Pflichten beachtet werden!

 

Allgemeine Informationspflichten für Websites und Webshops (laut ECG)

  • Infos müssen leicht und unmittelbar zugänglich sein
  • Namen und Firma enthalten
  • Eine geografische Anschrift, wo die Firma niedergelassen ist enthalten
  • Kontaktinfos mit denen der Kunde (Nutzer) direkt mit dem Anbieter des Dienstes in Verbindung treten kann (inkl. E-Mailadresse)
  • Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht, sofern vorhanden
  • Zuständige Aufsichtsbehörde
  • Kammer (z.B. Wirtschaftskammer)
  • Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID), sofern vorhanden
  • Preise müssen leicht les- und zuordnenbar sein (lt. Preisauszeichnungsgesetz)
  • AGB, wenn diese verwendet werden

Informationspflichten bei Werbung

  • Muss klar erkennbar sein
  • Auftraggeber der Werbung muss erkennbar sein
  • Angebote zur Absatzförderung wie z.B. Zugaben und Geschenke müssen erkennbar ausgewiesen sein
  • Preisausschreiben und Gewinnspiele müssen als solche erkennbar sein und einen Zugang zu den Teilnahmebedingungen enthalten.

Informationspflichten für Web-Shops

Web-Shops müssen zusätzlich klar, eindeutig und verständlich informieren über:

  • Die einzelnen technischen Schritte, die zur Vertragserklärung des Nutzers und zum Vertragsabschluss führen.
  • Den Umstand, ob ein Vertragstext nach Vertragsabschluss gespeichert wird und ob man Zugang zu einem solchen Text erhält.
  • Die technischen Mittel zur Erkennung und Berichtigung von Eingabefehlern vor Abgabe der Vertragsablärung (das sind Angaben, wie der Kunde seine Bestellung gegebenenfalls ändern bzw. korrigieren kann – z.B. eine „Zurück“ Funktion)

Auch dazu hat die Wirtschaftskammer eine Umfangreiche Information zusammengestellt: Informationspflichten (WKO). Aber auch das Telekommunikationsgesetz und das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) sehen weitere Informationspflichten vor.

 

Wie immer gilt, wenn man in Eigenregie nicht weiterkommt, unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Haftungsausschluss/Disclaimer

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Verweise und Links

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E-Commerce Webshop

In fünf Schritten zum E-Commerce-Business

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E-COMMERCE | MARKETING | ONLINE

In fünf Schritten zum E-Commerce-Business

Es wäre wohl etwas spät, von E-Commerce als „Branche der Zukunft“ zu schreiben – denn bereits heute nimmt der Handel im Internet ein großes Stück vom Kuchen ein. Derzeit verzeichnet E-Commerce branchenübergreifend ein Wachstum von 23 % pro Jahr.

Gleichzeitig agieren kleine und mittelständische Unternehmen zurückhaltend und überlassen den etablierten Konzernen das Feld – mittelfristig wird dies ein großes Problem darstellen. Indem KMU den Anschluss verlieren, entgehen diesen Unternehmen Wachstumsmärkte in der Zukunft. Schon heute ist Online-Shopping sehr beliebt und je länger Unternehmen auf den Einstieg warten, desto schwieriger wird die Aufholjagd. Noch ist es aber nicht zu spät! In diesem Artikel lesen Sie alles über die fünf wichtigsten Punkte, die Sie zum Aufbau eines funktionierenden E-Commerce-Business benötigen. Die Punkte sind nicht ihrer Wichtigkeit nach geordnet, sondern greifen allesamt ineinander. Befolgen Sie alle Punkte, werden Sie die Grundlagen des E-Commerce verstehen.

1. Bringen Sie Ihr Geschäftsmodell auf den Punkt

Planung ist das A und O: Legen Sie das zur Verfügung stehende Budget fest und kümmern Sie sich um geeignete Distributionswege. Bedenken Sie, dass auch jene Distribution Kosten verursachen wird und kalkulieren Sie dies in Ihre Planung ein. Vergessen Sie außerdem nicht, dass auch zukünftige Posten (Marketing) Geld verschlingen werden. Außerdem: Welche Produkte und Dienstleistungen sollen als Flagship-Angebote dienen und Ihren Shop besonders bekannt machen?Wie präsentieren Sie außerdem Ihre Produkte am besten? Wollen Sie Kunden durch ein besonders edles Design des Onlineshops für sich gewinnen oder rücken Sie lieber die Usability in den Vordergrund? Wichtig ist auch, dass Sie mit Ihren Angeboten nicht auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Schaffen Sie sich USPs, für die Sie bekannt sein möchten. Besonders preiswert und gleichzeitig besonders hochwertig? Geht nicht, denn an Premium-Produkten hängen auch Premium-Preisschilder. Auf der Customer Journey muss der Kunde von Ihrem Angebot rundum überzeugt sein.Das geht nur mit einer konsistenten Strategie, die Sie von A bis Z verfolgen. Indem Sie die grundlegenden Anforderungen (Budget, Distribution, Branche) festlegen und mit Ihrer langfristigen Strategie vereinen, schaffen Sie ein ansprechendes Einkaufserlebnis für den Kunden. Geht es um die Finanzierung eines Start-ups, müssen Sie auch in der Lage sein, Ihr Geschäftsmodell innerhalb kurzer Zeit auf den Punkt zu bringen. Verwirrte Investoren werden – zu Recht – abspringen.

2. Sichern Sie sich rechtzeitig die richtige Domain

Da E-Commerce über das Internet stattfindet, ist die Domain so etwas wie das Namensschild, das über einem Ladengeschäft hängt. Die URL sollte gleich mehrere Punkte vereinen:

1. Homogen – Der Name Ihres E-Commerce-Business sollte auch die URL bilden. Andernfalls kommt es schnell zu Verwirrung: Lautet die URL beispielsweise www.blumengeschäft.de, und auf der Startseite empfangen Sie den Kunden mit „Herzlich willkommen bei Blumen Müller…“, sind irritierte Besucher vorprogrammiert, weil der Namenszusatz „Müller“ in der URL fehlt. www.blumen-müller.de oder ähnliche URLs wären für dieses Beispiel besser.

2. Einfach – Eine URL sollte kurz und prägnant sein. Bereits nach dem ersten Besuch sollte der potenzielle Kunde sie im Kopf behalten können. Um noch einmal bei unserem Beispiel zu bleiben, wäre eine URL à la www.schöne-blumen-bei-müller.de eine Katastrophe. Wenige Buchstaben, wenige Silben und keine komplizierten Wörter perfektionieren Ihre URL. Auch Kunstwörter, die Sie sich ausgedacht haben, sind gerade sehr beliebt.Wichtig ist die Auswahl der passenden URL unter anderem, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Verkaufen Sie ein bestimmtes Produkt, werden Sie es wahrscheinlich nicht alleine anbieten. Indem Sie eine bessere URL verwenden, die dem Kunden leichter im Kopf bleibt als das Angebot von Mitbewerbern, werden Sie automatisch mehr Kunden zu Ihnen lenken.Wichtig ist auch eine umfassende markenrechtliche Recherche im Voraus, um eventuellen Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Es gibt Agenturen, die sich auf Dienstleistungen dieser Art spezialisiert haben. Diese finden für Sie heraus, ob ein gewünschter Name rechtlich unbedenklich ist. Durch einen Namen wie „Apfel“ und ein Logo, das einem angebissenen Apfel zum Verwechseln ähnlichsieht, werden Sie ganz sicher ein bestimmtes Unternehmen, das unter anderem Smartphones herstellt, auf Sie aufmerksam machen – und das wollen Sie bestimmt nicht.

3. Wählen Sie die richtige Plattform aus

Das Geschäftsmodell und die URL stehen fest. Jetzt folgt die Evaluation der geeigneten Plattform. Sie entscheiden damit, mit welchem System Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen anbieten möchten. Welche Plattform geeignet ist, hängt stark von den Anforderungen des Shops ab. Kleine Start-ups mit begrenztem Budget und auch einem Mangel an technischem Know-how sind mit simplen Lösungen wie Shopify gut bedient. Der große Vorteil dieser Lösungen ist, dass sie praktisch schlüsselfertig zum Kunden geliefert werden. Out of the Box haben Sie damit schon eine Plattform, die Sie ohne großes Hintergrundwissen konfigurieren können. Themes erlauben die Anpassung an Ihren Bedarf, via Drag & Drop bestimmen Sie Menüpunkte und passen auch Schriftarten an. Die Optimierung auf mobile Geräte ist ebenfalls Teil dieses Pakets.Wird Ihr Unternehmen von höheren Ambitionen angetrieben, empfehlen sich „ausgewachsene“ E-Shop-Lösungen. Magento, XT-Commerce oder ähnliche Lösungen sind dann ratsam. Vorteile umfassen unter anderem eine verbesserte Personalisierung, sodass Sie den Look des E-Commerce-Angebots an Ihr Unternehmen anpassen können. Auch wird die Verwaltung großer Artikelmengen vereinfacht. Soll Ihr Shop auf WordPress als Basis-CMS aufbauen, sind Lösungen wie WooCommerce als leistungsstarkes Produkt denkbar.Wichtig ist in diesem Bereich, dass Sie nicht einfach „die beste“ Plattform auswählen. Ausgewachsene e-Shop-Lösungen für große Unternehmen verursachen einen enormen Verwaltungsaufwand und verlangen technisches Know-how, das Sie sich in Form von neuem Personal an Bord holen müssten – und diese Kosten können kleinere Unternehmen auch ruinieren. Wägen Sie Vor- und Nachteile aller Plattformen ab und entscheiden Sie dann bedarfsgerecht.

4. Vergessen Sie nicht das richtige Marketing

Eine solide Marketingstrategie sollte bereits im Vorfeld feststehen. „Wir machen mal ein bisschen Facebook“ funktioniert langfristig nicht. Synergieeffekte diverser Plattformen sorgen für eine höhere Reichweite Ihrer Marken und Produkte im Internet – aber frühzeitig sollten Sie festhalten, wie Marketing im Internet für Ihr E-Commerce-Business überhaupt aussehen sollte. Beachten Sie unter anderem die folgenden Punkte: Proaktive Strategien sind der Schlüssel. Sie müssen selbst tätig werden. Auf Mundpropaganda und ähnliche langsame Werkzeuge können Sie sich zu Beginn nicht verlassen. Agieren Sie nicht gerade innerhalb einer absoluten Nische, werden Sie einem enormen Konkurrenzdruck ausgesetzt sein. Aggressives Marketing ist daher der Schlüssel, Ihr Unternehmen bekannt zu machen, denn auch die besten Produkte verkaufen sich nicht von allein. Social-Media-Profile. Abhängig von der Art Ihres Geschäfts sollten Sie verschiedene Plattformen wie Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter und weitere Angebote in die Marketingstrategie einbeziehen. Nicht für jedes Unternehmen ist jede Plattform aber auch sinnvoll. Vergessen Sie außerdem nicht, dass mit zunehmender Verbreitung auf Social-Media-Plattformen auch der Verwaltungsaufwand und damit die Kosten steigen. Hochwertiger Content durch Blogs. Junge Unternehmen heben sich durch Blog-Beiträge mit Mehrwert ab. Je hochwertiger der Content, desto beliebter die Webseite auch bei Suchmaschinen. Lange Artikel mit hoher Informationsdichte sind bei Google, Bing & Co. gerngesehen – aber sie verlangen auch nach einem ebenso hohen Rechercheaufwand und einer Person, die diese Informationen ansprechend verpacken kann.

Die Marketingstrategie ist maßgeblich am späteren Erfolg Ihres Unternehmens beteiligt. Investieren Sie hier also viel Zeit!

5. Mobile first

Wir leben in einer Welt der Smartphones und Tablets, um Inhalte zu konsumieren. 2016 waren erstmals mehr mobile Geräte als stationäre Desktop-PCs und Notebooks im Internet unterwegs. Google hat 2017 außerdem den Suchalgorithmus so angepasst, dass Webseiten mit mobiler Variante bevorzugt werden. Sie werden kein etabliertes Unternehmen mehr finden, das eine statische Webseite mit Fokus auf Desktop-PCs anbietet – und wenn doch, werden diese Unternehmen kein langes Leben mehr vor sich haben. Sie können es sich somit nicht mehr leisten, auf diese gigantische Nutzerbasis zu verzichten. Eine noch immer sehr beliebte Variante, um PC-Nutzer und Smartphone-Kunden gleichzeitig zufriedenzustellen, ist Responsive Webdesign. Das Design der Webseite passt sich ausgehend von den Abmessungen des Displays automatisch an das Endgerät des Nutzers an. Handy-Gäste erhalten eine Webseite, die auf die Bedienung mit den Fingern ausgelegt ist. Desktop-Nutzer verwenden weiter die „alte“ Webseite.Inhaltstechnisch unterscheidet beide Webseiten nichts. Es droht auch kein erhöhter administrativer Aufwand, da die Webseite die Inhalte automatisch an das erkannte Gerät anpasst und ausliefert. Durch die Einbindung von unmissverständlichen Icons sparen Sie Platz auf den kleinen Displays und vereinfachen die Customer Journey Ihrer Kunden. Möchten Sie Kunden auch unterwegs gewinnen, führt 2017 kein Weg an Responsive Webdesign (oder äquivalenten Lösungen wie dedizierten mobilen Webseiten) vorbei.

Mobile Smartphone

E-Commerce ist gar nicht so schwer …

wenn Sie die grundlegenden Regeln beachten. Die fünf wichtigsten Punkte haben Sie in diesem Artikel bereits erfahren. Wenn Sie sich an die dargelegten Informationen halten, werden Sie auch gute Chancen haben, sich langfristig von Ihrer Konkurrenz abzusetzen. Handeln Sie dabei auch vorausschauend: Schaffen Sie eine Plattform, auf der Sie auch in einigen Jahren noch Produkte und Dienstleistungen effizient und ohne hohe Kosten zum Kunden bringen können – denn nur das garantiert langfristigen Erfolg.

HTTP wird bei Chrome verbannt!

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GOOGLE | BROWSER | SICHERHEIT

HTTP wird bei Chrome verbannt!

Google geht damit den ersten Schritt zur Verbannung der bisherigen HTTP Seiten. Nun, „Verbannung“ ist sicherlich noch ein zu hartes Wort, aber der Weg von Google ist klar.

Ab Oktober werden zukünftig, mit dem Update auf Chrome 62, alle HTTP-Seiten im Chrome als “nicht sicher” gekennzeichnet. Besonders betroffen sind Seiten welche Felder für sensible Daten wie Passwörter, Kreditkarteninformationen, etc. enthalten.

Zukünftige Webseiten sollten daher nur noch via HTTPS Aufrufe geplant und umgesetzt werden. Bisherige Webauftritte, besonders mit sensiblen Datenverkehr, sollten in nächster Zeit umgerüstet werden. Auch schon deshalb da es kein Geheimnis ist, das Google in seinem Suchindex HTTP gegenüber HTTPS bevorzugt.

Was ist HTTPS?

HTTPS bedeutet Hypertext Transfer Protocol Secure (steht für ein sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll). Diese Übertragungsprotokoll dient als „abhörsicher“ Verbindung zwischen Website und User. Für die Verschlüsselung wird SSL angewendet. Mittlerweile bietet jeder Provider eine SSL Übertragung an. Manche bereits kostenlos, da dies die Zukunft ist. Mehr dazu hier: www.wptavern.com 

Webdesign Mobile First

Think Mobile First

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ECOMMERCE | DESIGN | MOBILE

Denken Sie „Mobile First“!

Leider wird, nach wie vor, das Mobile-Thema von vielen Unternehmen sehr stiefmütterlich behandelt. Auch wenn es viele Unternehmer nicht immer hören wollen. Die Mobile-Umgebung eines Online-Projektes ist mittlerweile wichtiger als die Desktop-Umgebung.

Nach einer aktuellen Studie ist für fast die Hälfte der Verbraucher das Smartphone die erste Wahl, um in das Internet zu steigen. Der rasante Anstieg zeigt auch den sehr hohen Sprung von 15% gegenüber des Vorjahres. Hier zeigt sich ganz klar, dass bei jedem neuen Online-Projekt das Mobile-Thema an erster Stelle stehen muss. Egal ob es eine Corporate Website, ein E-Commerce Projekt oder um Online-Marketing geht. Denn einzig allein der Kunde entscheidet, mit welchem Gerät er in das Internet steigt.

 

Also sollte bei jeder Planung und Umsetzung neuer Online-Projekte folgendes gelten: Mobile First! Aber was heißt das eigentlich genau? Ein Webauftritt wird nicht mehr den mobilen Geräten angepasst, es wird darauf konzipiert. Der strukturelle Aufbau, das Usability Design und die Inhalte müssen in erster Linie den mobilen Anforderungen von Smartphones & Co entsprechen. Auch unter dem Gedanken, dass der Einsatz der mobilen Geräte von unterwegs stattfindet. Dies bringt auch ganz andere Voraussetzungen mit sich, wie zum Beispiel:

 

  • Mögliche geringere Datenleitung für Bilder und Videos
  • Videos in entsprechenden Codierungen für Mobile Player
  • Inhalt auf den Punkt bringen. Es ist weniger Zeit vorhanden um eine wesentliche Aussage erfassen zu können
  • Passende Schriftgrößen und Kontraste anbieten, um unterwegs schnell und gut lesen zu können
  • Unterschiedliche Auflösungen für Medien (Retina)
  • Wie baut sich der Inhalt bei Landscape oder Portrait auf?

Das heißt natürlich, dass ein einfaches adaptieren oder verkleinern von medialen Contents wie Bilder, Videos, etc. nicht ausreichen wird. Inhalte und Medien sollten dem Gerät entsprechend geladen werden. Das erhöht das Benutzererlebnis und den Nutzungsfaktor für den mobilen User. Ausgereifte CMS Systeme bieten hierfür meist schon eine sehr gute Lösungsstrategie. Ein manuelles Eingreifen bleibt jedoch selten aus, da diese „Automatisierungen“ für Responsive Designs Darstellungen, selten bis in die Tiefe gehen und dabei alle mobilen Geräte abdecken können.





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